Autorin

Cornelia Naumann M.A.,
geboren und aufgewachsen in Marburg an der Lahn, studierte Theater, - Film- und Fernseh­wissenschaften, Germanistik und Romanistik in Köln. Mit ihrer Magisterarbeit über die Frauen in Friedrich Schillers Dramen erwachte ihr Interesse an der kulturhistorischen Frauenforschung. Recherche? Die Autorin folgt leidenschaftlich gern den Spuren ihrer Protagonistinnen vor Ort.

Autorin Cornelia Naumann
Von Wilhelmine von Bayreuth handelt Naumanns erster Roman SCHERBEN DES GLÜCKS, der 2009 anläßlich des 300. Geburstag  der Schwester Friedrichs des Großen erschien (z.Z. leider ver­griffen). Durch den Erfolg dieses Romans angespornt, erschienen in den letzten Jahren weitere Romane: über den unglaublichen Lebensweg der Malerin Anna Dorothea Therbusch (1721-1781) DIE PORTRAITMALERIN, die von dem Phlilosophen Denis Diderot erst angehimmelt, später verspottet wurde.

2016 erscheint KÖNIGLICHER VERRAT, in dem Naumann den Spuren der bayerischen Prinzessin Elisabeth aus dem Hause Wittelsbach folgt. Eine Verschwenderin und schlechte Mutter sei sie gewesen, eine Hure und die Mörderin von Jeanne d'Arc: Isabeau de Baviére (um 1370-1435). Naumann recherchiert: nichts davon entspricht der Wahrheit. Die Herren nahmen es Elisabeth übel, daß sie sich in die hohe Politik einmischte.

2018 wird 100 Jahre Freistaat gefeiert: Deutschland, auch das Königreich Bayern, wird zur Republik. Den tragischen Weg einer unbekannten Münchner Revolutionärin erkundet Naumann in DER ABEND KOMMT SO SCHNELL. 
Autorin Cornelia Naumann
Zu dem Thema veröffentlicht sie auch ihr erstes Sachbuch, gemeinsam mit Günther Gerstenberg: in STECKBRIEFE veröffentlichen die Autoren zum ersten Mal nach 100 Jahren die Verhörprotokolle und Spitzelberichte von Kurt Eisner, Sarah Sonja Lerch u.a., die für den Frieden streikten und wegen "Landesverrats" verhaftet wurden. Ein weiteres Sachbuch ist in Vorbereitung.

Cornelia Naumann ist außerdem Theaterfrau: Regieassistentin, Dramaturgin und Theaterpädagogin, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Theater in Köln, Essen, Münster und München waren ihre Stationen. An der Hochschule für Druck & Medien, Stuttgart arbeitete sie als Gastdozentin für Inszenierung.

In Münster begründete sie ein mobiles Theater für Kinder und schrieb KAROLINE EIN FAHRENDES FRAUENZIMMER, ein Schauspiel über Karoline Schulze-Kummerfeld, eine gefeierte Lessing - Diva des 18.Jahrhunderts (U Wolfgang Borchert Theater Münster 1995). In Kooperation mit dem Goethe-Institut, das auf die innovative Arbeit des Wolfgang Borchert Theaters aufmerksam wurde, organisierte Cornelia Naumann zwei Tourneen durch die Niederlande und durch Polen.
2003 führt ihre Forschung über die deutsch-jüdische Lyrikerin Gertrud Kolmar zur Uraufführung des Theaterprojektes „Liebe Trude“ in Kooperation mit dem Teamtheater München und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.
Dem Theater bleibt Cornelia Naumann treu: 2014 feierte ihr Stück RAMMJÄGER in Münster Premiere, ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Verführung Jugendlicher durch rechtsradikale Banden.